Basierend auf der Forschung von Dr. Elaine N. Aron

HSP-Test (Hochsensibilität)

Erfahre mehr über deine sensible Wahrnehmung und wie du diese als Stärke nutzen kannst

Dauer: ca. 7 Minuten24 FragenKostenloser Selbsttest
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Was dieser Test misst

Hochsensibilität (englisch: Sensory Processing Sensitivity, SPS) ist ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal, das bei etwa 20-30% der Bevölkerung vorkommt. Es beschreibt eine tiefere Verarbeitung von Reizen im zentralen Nervensystem. Der Test basiert auf der bahnbrechenden Forschung von Dr. Elaine N. Aron seit 1991.

Verarbeitungstiefe

Tendenz zum gründlichen Nachdenken und tiefen Verarbeiten von Informationen und Erfahrungen

Überstimulation

Empfindlichkeit gegenüber intensiven Sinnesreizen und Neigung zu Überforderung in reizintensiven Umgebungen

Emotionale Intensität

Starke emotionale Reaktionen, sowohl auf positive als auch negative Erlebnisse

Sensorische Empfindlichkeit

Feine Wahrnehmung subtiler Details wie Geräusche, Gerüche, Licht und Texturen

Für wen ist dieser Test?

  • Menschen, die sich oft von Reizen überwältigt oder erschöpft fühlen
  • Personen, die intensive Empathie erleben und die Stimmungen anderer stark wahrnehmen
  • Menschen, die tiefgründige Gespräche oberflächlichem Smalltalk vorziehen
  • Alle, die ihre hohe Sensibilität besser verstehen und als Stärke nutzen möchten
  • Eltern, die Hochsensibilität bei ihren Kindern vermuten

Was du erfahren wirst

  • Ob und wie stark du das Merkmal Hochsensibilität aufweist
  • Dein individuelles Sensibilitätsprofil in verschiedenen Dimensionen
  • Strategien zum Umgang mit Reizüberflutung und Überstimulation
  • Wie du deine Sensibilität als einzigartige Stärke im Alltag nutzen kannst

Häufig gestellte Fragen

Nein, Hochsensibilität ist keine Krankheit, sondern ein normales, angeborenes Persönlichkeitsmerkmal. Es beschreibt eine tiefere Verarbeitung von Reizen im Nervensystem und kommt bei etwa 20-30% der Menschen vor - und auch bei über 100 Tierarten.

SPS ist der wissenschaftliche Fachbegriff für Hochsensibilität. Er wurde von Dr. Elaine Aron und Arthur Aron in den 1990er Jahren geprägt und beschreibt eine erhöhte Sensitivität des zentralen Nervensystems gegenüber physischen, emotionalen und sozialen Reizen.

Hochsensibilität ist keine Störung und muss nicht 'geheilt' werden. Es geht darum, das eigene Nervensystem zu verstehen, passende Strategien für den Umgang mit Überstimulation zu entwickeln und die einzigartigen Vorteile der Sensibilität zu nutzen.

Nein, etwa 30% der hochsensiblen Menschen sind extrovertiert. Hochsensibilität betrifft die Tiefe der Reizverarbeitung, nicht die Frage, ob jemand Energie aus sozialen Kontakten (Extraversion) oder aus dem Alleinsein (Introversion) gewinnt.

Hochsensible Menschen nehmen Nuancen wahr, die anderen entgehen, sind oft besonders kreativ, empathisch und gewissenhaft. Sie können tiefere Verbindungen zu Menschen aufbauen und haben ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden.

Dr. Elaine N. Aron ist eine amerikanische Psychologin und Forscherin, die das Konzept der Hochsensibilität seit 1991 wissenschaftlich untersucht. Ihr Buch 'The Highly Sensitive Person' (1996) machte das Thema einem breiten Publikum zugänglich.

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Pluess, M., Aron, E., Kähkönen, J. E., Lionetti, F., Huang, Y., Tillmann, T., Greven, C., & Aron, A. (2024). Evolution of the Concept of Sensitivity and its Measurement: The Highly Sensitive Person Scale-Revised. PsyArXiv. https://osf.io/preprints/psyarxiv/w7bqu

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